Was kostet eine Website 2026? Preise nach Projekttyp
WEBSITE-KOSTEN 2026

Was kostet eine Website 2026? Preise nach Projekttyp

Veröffentlichte Preise reichen von einigen hundert Euro bis in den fünfstelligen Bereich. Warum Angebote so weit auseinanderliegen und wie Sie sie vergleichbar machen.

Kundensupport+44 7884 725781
Verifizierte Bewertungen
(4.9/5)
Montag – Freitag09:00 – 17:00
Website-Preise 2026 nach Projekttyp im Vergleich
PREISE

Website-Kosten 2026

Preise nach Projekttyp

richtig einordnen

Unsere Firma zeigt, warum Website-Angebote so weit auseinanderliegen und wie Sie sie vergleichbar machen.

Veröffentlichte Website-Preise reichen von einigen hundert Euro bis in den fünfstelligen Bereich. Ein Onepager mit Kontaktformular ist ein anderes Produkt als ein Onlineshop mit Anbindung an die Warenwirtschaft, deshalb taugt der Endpreis allein nicht zum Vergleich.

Eine amtliche Preisstatistik für Websites gibt es in Deutschland laut sellwerk.de nicht; die Marktzahlen sind Richtwerte aus Ratgebern von Anbietern. Unsere eigenen Firmenwebsites starten ab 300 € zuzüglich Mehrwertsteuer.

Einfache Firmenwebsite ab 300 € zuzüglich Mehrwertsteuer
300 €AB
EIGENER EINSTIEG
Zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer

Firmenwebsite ab 300 €

PREISE NETTO

Einfache Präsentations- und Firmenwebsites starten bei uns ab 300 € zuzüglich Mehrwertsteuer. Alle anderen Zahlen in diesem Beitrag sind Marktangaben Dritter, keine Angebote von uns.

Für größere Vorhaben erstellen wir ein individuelles Angebot über das Anfrageformular.

Preistreiber einer Website: Inhalte, Funktionen, Design, Recht
PREISTREIBER

Was den Preis wirklich treibt

Seitenzahl allein erklärt wenig

Nicht die Zahl der Seiten bestimmt den Preis, sondern Inhalte, Funktionen, Design sowie Technik und Rechtliches. Wer diese vier Punkte im Angebot prüft, versteht die Spanne.

Inhalte und Struktur

Laut sellwerk.de entfallen typischerweise 20 bis 30 Prozent des Budgets auf Konzeption und Design.

Funktionen und Schnittstellen

Eine Anbindung an CRM, ERP, PIM oder Zahlungsdienstleister kostet laut sellwerk.de 1.500 bis 8.000 € je Schnittstelle.

Vorlage oder Individualdesign

Eine angepasste Vorlage ist günstiger als eigenes Design mit Bildsprache und Animationen; beides kann passen.

Technik und Rechtliches

Impressum nach § 5 DDG, Einwilligung nach § 25 TDDDG und bei Shops AGB und Widerrufsbelehrung.
KUNDENBEWERTUNG
4.9Score
Ausgezeichnet
G+
Google Reviews
4.8/5
1,860 Bewertungen
Y+
Yelp Score
4.6/5
1,630 Bewertungen
f+
Facebook
4.7/5
2,100 Bewertungen
CHECKLISTE

Angebote in sechs Fragen vergleichbar machen

Lassen Sie sich laufende Posten im Angebot getrennt ausweisen. Für einen Shop lohnt zusätzlich der Blick auf unsere E-Commerce-Entwicklung.

Checkliste für den Vergleich von Website-Angeboten
KURZ GESAGT

Gesamtkosten
statt Erstpreis
vergleichen

sellwerk.de empfiehlt, zu den Erstellungskosten 36 Monate Betrieb zu addieren. Vergessen Sie dabei auch die eigene Arbeitszeit nicht.

Website-Kosten kurz zusammengefasst
PRO-WEBSOFTWARES REDAKTIONZusammenfassung des Preisratgebers
Vergleichen Sie nicht nur den Endpreis, sondern Umfang, Pflichten und die Kosten über drei Jahre: Erst dann werden Baukasten, Freelancer und Agentur wirklich vergleichbar.
5.0 SCORE
G
RECHENHILFE

Die
Kosten über drei Jahre

Im Beispiel von sellwerk.de investiert ein Handwerksbetrieb 6.000 € in zehn Seiten und zahlt 90 € monatlich für Betrieb und Wartung.

Nach drei Jahren summiert sich das auf rund 9.240 €. Dazu kommen 40 bis 80 interne Arbeitsstunden, bei 60 € kalkulatorischem Stundensatz also 2.400 bis 4.800 €. Planbare Updates und Backups deckt unsere Website-Wartung ab.

Laufende Kosten

sellwerk.de nennt je nach Umfang 50 bis 250 € pro Monat für den Betrieb.

Baukasten

Auch die vermeintlich günstigste Variante kostet über drei Jahre 540 bis 1.440 €.

Netto und brutto

Aus 1.000 € netto werden bei 19 Prozent Regelsteuersatz 1.190 € brutto.
Rechenbeispiel: Website-Kosten über drei Jahre
9.240 €NACH 3 JAHREN
PRK
19 % MWST
Laufende Kosten einer Website nach dem Livegang
PROJEKTTYPEN

Sechs Faktoren für Ihr Website-Budget

Jeder Projekttyp hat eigene Kostentreiber. Wer in Deutschland ein Angebot einholt, sollte diese Punkte vorab klären, beim Relaunch zusätzlich das Weiterleitungskonzept.

01

Onepager

Für Selbständige, Gründer oder Kampagnen; der Wix-Blog nennt ungefähr 1.000 €.
02

Firmenwebsite

sellwerk.de nennt für 5 bis 10 Unterseiten bei einer Agentur 3.500 bis 8.000 €.
03

Onlineshop

Der Preis hängt an Produkten, Varianten, Versandarten und Zahlarten statt an der Seitenzahl.
04

Relaunch

Bestandsaufnahme, Inhaltsübernahme und 301-Weiterleitungen, damit Rankings und Backlinks erhalten bleiben.
05

Mehrsprachigkeit

Für eine zweite Sprache rechnet sellwerk.de mit plus 20 bis 40 Prozent.
06

Festpreis oder Aufwand

Bei offenen Vorhaben vorab eine Obergrenze oder einen Schätzrahmen schriftlich vereinbaren.
FAQ

Häufige Fragen zu Website-Kosten

Antworten zu Firmenwebsite, Onlineshop, Relaunch, Netto- und Bruttopreisen sowie zu den Kosten nach dem Livegang.

Der Wix-Blog nennt für eine einfache Business-Website mit 5 bis 10 Seiten 800 bis 3.000 € bei Freelancern und 2.000 bis 8.000 € bei Agenturen. sellwerk.de gibt für eine kleine Agentur mit individuellem Design 2.500 bis 8.000 € netto an. Unseren eigenen Einstieg finden Sie auf unserer Preisseite.

Die kurze Antwort

Eine Website kostet 2026 je nach Projekttyp zwischen einigen hundert Euro und fünfstelligen Beträgen. Der Wix-Blog fasst den Markt so zusammen: Die Preise beginnen bei einigen hundert Euro und reichen schnell in den fünfstelligen Bereich. Diese Spanne ist keine Ausrede, sondern ein Abbild des Markts: Ein Onepager mit Kontaktformular ist ein anderes Produkt als ein Onlineshop mit Anbindung an die Warenwirtschaft. Wer nur den Endpreis vergleicht, vergleicht meist Äpfel mit Birnen.

Die Marktzahlen in diesem Beitrag stammen aus veröffentlichten Ratgebern von Anbietern, die selbst Websites verkaufen. Sie sind unten in den Quellen verlinkt. Eine amtliche Kosten- und Preisstatistik für Websites gibt es laut sellwerk.de in Deutschland nicht. Die Zahlen sind deshalb Richtwerte, keine Preisliste, und wir nennen bei jeder Zahl, woher sie kommt.

Unser eigener Einstieg: Einfache Präsentations- und Firmenwebsites starten bei uns ab 300 € zuzüglich Mehrwertsteuer. Wie sich die drei Pakete unterscheiden, sehen Sie auf der Preisseite. Alle weiteren Zahlen in diesem Text sind Marktangaben Dritter, keine Angebote von uns.

Marktspannen nach Projekttyp

Die folgende Tabelle fasst veröffentlichte Spannen aus drei Ratgebern zusammen. Der Wix-Blog nennt Richtwerte für Deutschland mit Stand 2025. sellwerk.de gibt nach eigener Aussage Netto-Richtwerte für den deutschen Markt an (Beitrag vom 17. August 2026). alloq.digital veröffentlicht eine Kosten-Matrix für 2026. Alle drei verkaufen selbst Websites oder Website-Werkzeuge.

ProjekttypVeröffentlichte SpanneQuelle
Onepager / LandingpageFreelancer 500–1.500 €, Agentur 1.000–3.000 €Wix-Blog
Einfache Business-Website, 5–10 SeitenFreelancer 800–3.000 €, Agentur 2.000–8.000 €Wix-Blog
Kleine Agentur, individuelles Design, 5–10 Seiten, Basis-SEO2.500–8.000 € nettosellwerk.de
Agentur mit Konzeption, individuellem Design und SEO-Fundament5.000–25.000 € nettosellwerk.de
„Low Budget“ mit 1–5 Seiten1.500–3.000 €alloq.digital
„Mid Budget“ mit 5–15 Seiten5.000–12.000 €alloq.digital
Online-ShopFreelancer 2.000–8.000 €, Agentur 5.000–20.000 €Wix-Blog
Shop-System mit Dienstleistung5.000–50.000 € netto und mehrsellwerk.de

Beim Stundensatz nennt sellwerk.de für Freelancer meist 60 bis 120 € pro Stunde und für Agenturen 80 bis 150 €. Der Wix-Blog rechnet im Durchschnitt mit 50 bis 100 € pro Stunde für Webdesign. Ob ein Ratgeber netto oder brutto meint, steht nicht überall dabei. Fragen Sie deshalb bei jedem Angebot nach.

Für Relaunches gibt es eigene veröffentlichte Zahlen. Wir ordnen sie im Abschnitt zum Relaunch weiter unten ein.

Was den Preis wirklich treibt

Seitenzahl allein erklärt den Preis selten. Entscheidend sind meist diese Punkte:

Inhalte und Struktur

Wer Texte, Fotos und Struktur fertig mitbringt, spart viel Zeit. Wer sie von der Agentur erwartet, bezahlt Konzeption, Textarbeit und Bildauswahl. Laut sellwerk.de entfallen typischerweise 20 bis 30 Prozent des Budgets auf Konzeption und Design. Für Bilder nennt derselbe Ratgeber 500 bis 5.000 € für professionelle Aufnahmen oder 50 bis 500 € für Stockfotos.

Funktionen und Schnittstellen

Ein Kontaktformular ist schnell eingebaut. Terminbuchung, Mitgliederbereich, Mehrsprachigkeit, Produktfilter oder Schnittstellen zu Kasse und Warenwirtschaft erhöhen Entwicklungs- und Testaufwand deutlich. sellwerk.de beziffert eine Anbindung an CRM, ERP, PIM oder Zahlungsdienstleister auf typischerweise 1.500 bis 8.000 € je Schnittstelle und rechnet für eine zweite Sprache mit plus 20 bis 40 Prozent.

Design

Eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein individuelles Design mit eigener Bildsprache und Animationen. Beides kann richtig sein, je nach Ziel.

Technik und Rechtliches

Zu einer geschäftsmäßigen Website gehört ein Impressum mit den Pflichtangaben nach § 5 DDG. Werden Cookies oder ähnliche Techniken eingesetzt, die nicht unbedingt erforderlich sind, braucht es nach § 25 TDDDG eine Einwilligung. Für Online-Shops kommen AGB, Widerrufsbelehrung und Zahlarten hinzu. Rechtstexte vom Anwalt kosten laut sellwerk.de etwa 300 bis 1.500 €.

Ob die Website zudem barrierefrei sein muss, regelt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Es gilt unter anderem für Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, die nach dem 28. Juni 2025 gegenüber Verbrauchern erbracht werden. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind von den Anforderungen ausgenommen. Dazu haben wir einen eigenen Beitrag zum BFSG.

Onepager: schnell, günstig, begrenzt

Ein Onepager bündelt Leistungen, Kontakt und Referenzen auf einer Seite. Er eignet sich für Selbständige, Gründer, Veranstaltungen oder eine Kampagne. Er stößt an Grenzen, wenn Sie bei Google für mehrere Suchbegriffe sichtbar sein wollen, denn jede eigene Leistung braucht normalerweise eine eigene Seite.

Preislich liegt dieser Typ im unteren Bereich der Tabelle; der Wix-Blog nennt für einen Onepager ungefähr 1.000 €. Prüfen Sie im Angebot, ob Domain, Hosting, Impressum und Datenschutzerklärung enthalten sind oder separat berechnet werden.

Firmenwebsite: der Normalfall für KMU

Die klassische Firmenwebsite hat Startseite, Leistungsseiten, Über-uns, Kontakt und rechtliche Pflichtseiten. sellwerk.de nennt für eine Agentur-Website mit 5 bis 10 Unterseiten 3.500 bis 8.000 € und bezeichnet diesen Umfang als Standard für lokale Betriebe. Mit 20 bis 50 Unterseiten, etwa mit Standortseiten, Blog und Karrierebereich, gibt derselbe Ratgeber 8.000 bis 20.000 € an.

Wichtiger als der Gesamtpreis ist die Frage, was Sie nach dem Launch selbst pflegen können. Ein System, in dem Sie Texte und Bilder ohne Entwickler ändern, spart über die Jahre mehr, als ein Rabatt beim Erstpreis einbringt.

Einfache Präsentations- und Firmenwebsites bieten wir ab 300 € zuzüglich Mehrwertsteuer an. Was in den drei Paketen enthalten ist, steht auf der Preisseite. Für größere Vorhaben erstellen wir ein individuelles Angebot über unser Anfrageformular.

Onlineshop: Preis hängt an Katalog und Prozessen

Bei Shops zählt weniger die Zahl der Seiten als die Zahl der Produkte, Varianten, Versandarten und Zahlarten. Der Wix-Blog nennt für Online-Shops 5.000 bis 20.000 € bei Agenturen und 2.000 bis 8.000 € bei Freelancern. sellwerk.de gibt für ein Shop-System mit Dienstleistung 5.000 bis 50.000 € und mehr an, je nach Sortiment und Anbindung. Dazwischen liegen sehr unterschiedliche Projekte: ein kleines Sortiment auf einem Shopsystem von der Stange gegenüber einem Shop mit ERP-Anbindung, Kundenkonten und mehreren Märkten.

Rechnen Sie bei Shops zusätzlich mit laufenden Kosten für Systemlizenz oder Hosting, Zahlungsanbieter-Gebühren und rechtliche Pflege von AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutztexten. sellwerk.de veranschlagt für den laufenden Betrieb eines Shops 150 bis 800 € im Monat. Wie die gängigen Systeme sich unterscheiden, behandeln wir in einem separaten Vergleichsbeitrag.

Relaunch: was Sie vorher klären sollten

Ein Relaunch ist eine Website-Neuerstellung mit Zusatzarbeit: Bestandsaufnahme der alten Seiten, Übernahme der Inhalte und ein Weiterleitungskonzept, damit Rankings und Backlinks nicht verloren gehen. Der Relaunch-Ratgeber von pragma-code.de nennt den SEO-Absturz als größtes Risiko, wenn URLs unüberlegt geändert oder 301-Weiterleitungen vergessen werden.

Zu den Kosten nennt derselbe Ratgeber Budgetrahmen für mittelständische B2B-Unternehmen: 12.000 bis 24.000 € für einen kompakten Auftritt mit 10 bis 25 Seiten, 25.000 bis 50.000 € für 25 bis 80 Seiten und ab 50.000 € für Portale mit mehr als 80 Seiten. Die Agentur verkauft selbst Relaunches und richtet sich an den B2B-Mittelstand. Aus unserer Sicht lassen sich diese Zahlen nicht auf einen kleinen Betrieb mit wenigen Seiten übertragen.

Planen Sie unabhängig vom Budget mindestens ein: Content-Inventar, Redirect-Liste, Tests auf einer Staging-Umgebung und eine Nachkontrolle in der Google Search Console nach dem Livegang.

Netto, brutto, Mehrwertsteuer

Unternehmen kalkulieren in der Regel mit Nettopreisen, weil sie die Umsatzsteuer aus der Rechnung eines anderen Unternehmers nach § 15 UStG als Vorsteuer abziehen können, sofern eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt. Der Regelsteuersatz beträgt nach § 12 Abs. 1 UStG 19 Prozent. Aus 1.000 € netto werden also 1.190 € brutto.

Kleinunternehmer nach § 19 UStG, deren Gesamtumsatz im Vorjahr 25.000 € nicht überschritten hat und im laufenden Jahr 100.000 € nicht überschreitet, führen steuerfreie Umsätze aus. Für Leistungen, die für steuerfreie Umsätze verwendet werden, schließt § 15 Abs. 2 UStG den Vorsteuerabzug aus. Für Kleinunternehmer ist deshalb der Bruttobetrag der Agenturrechnung die tatsächliche Belastung. Sehen Sie sich Angebote immer in der Variante an, die für Ihr Unternehmen zählt.

Unsere Preise auf der Preisseite verstehen sich netto, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Laufende Kosten nicht vergessen

Der Aufbau ist nur ein Teil. alloq.digital weist darauf hin, dass viele Angebote die monatlichen Ausgaben neben den einmaligen Erstellungskosten verschweigen. Typische wiederkehrende Posten:

  • Domain und Hosting
  • Sicherheits- und Software-Updates
  • Backups und Überwachung
  • Pflege rechtlicher Texte
  • Inhaltliche Aktualisierungen

Die Ratgeber beziffern diese Posten unterschiedlich. sellwerk.de nennt für eine Standard-Domain etwa 5 bis 20 € pro Jahr, für Shared Hosting 5 bis 15 € und für Managed Hosting 15 bis 60 € im Monat. Insgesamt liegen die laufenden Kosten dort je nach Umfang bei 50 bis 250 € pro Monat. alloq.digital kommt für Hosting, Wartung und DSGVO-Pflege über drei Jahre auf 1.800 bis 10.800 €.

Für Baukästen rechnet sellwerk.de über drei Jahre mit 540 bis 1.440 € Gesamtkosten. Das zeigt, dass auch die vermeintlich günstigste Variante nicht kostenlos ist.

Wo sich ein höheres Budget lohnt, und wo nicht

Mehr Geld macht eine Website nicht automatisch besser. Es lohnt sich dort, wo es Ihr Geschäft direkt berührt: bei klarer Struktur, verständlichen Leistungsseiten, schneller Ladezeit auf dem Smartphone und einem Kontaktweg, der ohne Umwege funktioniert.

Weniger lohnt es sich bei Animationen, Zusatzfunktionen, die keiner nutzt, und Seiten, für die es keine Inhalte gibt. Ein Onepager, der gut formuliert ist und schnell lädt, schlägt eine Zehn-Seiten-Website mit Platzhaltertexten.

Eine Rechenhilfe

Planen Sie die Gesamtkosten über drei Jahre statt nur den Erstpreis. sellwerk.de empfiehlt, zu den Erstellungskosten die Kosten für 36 Monate Betrieb zu addieren, damit Baukasten, Freelancer und Agentur vergleichbar werden. Im Beispiel dieses Ratgebers investiert ein Handwerksbetrieb 6.000 € in eine Website mit zehn Seiten und zahlt 90 € monatlich für Betrieb und Wartung; nach drei Jahren summiert sich das auf rund 9.240 €.

Vergessen Sie dabei die eigene Zeit nicht. Derselbe Ratgeber schätzt für ein mittelgroßes Projekt 40 bis 80 interne Arbeitsstunden; bei einem kalkulatorischen Stundensatz von 60 € sind das 2.400 bis 4.800 €, die auf keiner Rechnung stehen.

Festpreis oder Aufwand?

Bei klar umrissenen Projekten sind Festpreise üblich. Bei offenen Vorhaben, etwa einem Relaunch mit unbekanntem Altbestand, wird häufig nach Aufwand abgerechnet. Beides ist legitim, solange Sie vorab eine Obergrenze oder einen Schätzrahmen schriftlich bekommen. Vereinbaren Sie außerdem, was bei Änderungswünschen nach der Abnahme gilt, damit spätere Anpassungen nicht zur Überraschung auf der Rechnung werden.

Checkliste: Angebote vergleichbar machen

  1. Welche Seiten und Funktionen sind genau enthalten?
  2. Wer liefert Texte und Bilder, und wer bezahlt Stockfotos?
  3. Sind Domain, Hosting, SSL und E-Mail im Preis?
  4. Ist Mobil-Optimierung selbstverständlich enthalten?
  5. Wer besitzt am Ende Quellcode, Zugänge und Inhalte?
  6. Welche Korrekturschleifen sind inklusive?
  7. Was kostet Wartung nach dem Livegang, und ist sie Pflicht?
  8. Netto oder brutto?

Wie unsere bisherigen Websites aussehen, zeigt die Seite mit unseren Referenzen. Möchten Sie Ihr Vorhaben preislich einordnen lassen, beschreiben Sie es in wenigen Sätzen im Anfrageformular.

Immer einen Schritt voraus.

Erhalte Markttrends, Tipps und Updates direkt in dein Postfach.

Werde Teil unserer Community.